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Home -- German -- 06. Sources -- 1.02 - World creation in six days

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06. QUELLEN DES KORAN
01 - Erzählungen über ADAM und seine Nachkommen

1.02 - GENESIS 1,1-31 -- Die Erschaffung der Welt in Sechs Tagen

In der TORA, im Koran und z.T. im vor-islamischen jüdischen Schrifttum.


Die Erschaffung der Welt in Sechs Tagen

a) Erster Tag: Die Erschaffung des Lichts

TORAKORAN
1, Mose 1,1-5: 1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

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Psalm 104,20: Du machst Finsternis, daß es Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere,

Jesaja 45,7: der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut.

TALMUD: "Er wälzt fort das Licht vor der Finsternis und die Finsternis vor dem Licht. Und er läßt den Tag vorübergehen und bringt die Nacht, und er unterscheidet zwischen Tag und Nacht ..." (ca. 550 n.Chr. -- Babylonischer Talmud, I. Abt. [Zeraim = Samen] 1. Traktat [Berakhot = Segnungen] 11b -- zitiert nach Speyer 20)

TALMUD: "Die Nacht wurde nur zum Ruhen geschaffen." (ca. 550 n.Chr. -- Babylonischer Talmud, II. Abt. [Moed = Festzeiten] 2. Traktat [Erubin = Vermischung der Sabbatbegrenzungen] 11b -- zitiert nach Speyer 20)
Sure al-Baqara 2,164: In der Erschaffung von Himmel und Erde; im Aufeinanderfolgen von Tag und Nacht; in den Schiffen, die zum Nutzen der Menschen auf dem Meer fahren; darin, daß Gott Wasser vom Himmel hat herabkommen lassen, um dadurch die Erde, nachdem sie abgestorben war, (wieder) zu beleben; darin, daß er auf ihr allerlei Getier sich hat ausbreiten lassen; darin, daß die Winde wechseln; in den Wolken, die zwischen Himmel und Erde in Dienst gestellt sind, (-- in alledem) liegen Zeichen für Leute, die Verstand haben.

Sure al-Zumar 39,5: Er hat Himmel und Erde wirklich (und wahrhaftig) geschaffen. Er faltet die Nacht über den Tag und (umgekehrt) den Tag über die Nacht. Und er hat die Sonne und den Mond in den Dienst (der Menschen) gestellt -- jedes (der beiden Gestirne) läuft (seine Bahn) auf eine bestimmte Frist. Ja, er ist der, der mächtig ist und (immer) bereit zu vergeben.

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TAG und NACHT im Koran:

Sure Al 'Imran 3,27: Du läßt die Nacht übergehen in den Tag, und den Tag in die Nacht. Du bringst (in der Natur) das Lebendige aus dem Toten hervor, und das Tote aus dem Lebendigen. Und du bescherst, wem du willst, (Gutes) ohne abzurechnen.

Sure Yunus 10,67: Er ist es, der euch die Nacht gemacht hat, damit ihr in ihr ruht, und den Tag (an dem alles) deutlich zu sehen (ist) (? wan-nahara mubsiran). Darin liegen Zeichen für Leute, die (zu) hören (vermögen).

Sure al-Isra' 17,12: Und wir haben die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen gemacht und das Zeichen der Nacht gelöscht und das Zeichen des Tages deutlich sichtbar (? mubsiratan) gemacht, damit ihr danach strebt, daß euer Herr euch Gunst erweist (indem ihr eurem Erwerb nachgeht), und damit ihr über die Zahl der Jahre und die Berechnung (der Zeit) Bescheid wißt. Und alles haben wir im einzelnen auseinandergesetzt.

Sure al-Furqan 25,47.62: 47 Und Allah ist es, der euch die Nacht zu einem Gewand gemacht hat (in das ihr euch einhüllen könnt), und den Schlaf zum Ausruhen, und der den Tag gemacht hat damit ihr wieder rege werdet'. ... 62 Er ist es, der bestimmt hat, daß Tag und Nacht einander ablösen. (Lauter Zeichen seiner Allmacht und Güte) für Leute, die sich mahnen lassen oder dankbar sein wollen.

Sure al-Naml 27,86: Haben sie denn nicht gesehen, daß wir die Nacht gemacht haben, damit sie in ihr ruhen, und den Tag (an dem alles) deutlich zu sehen (ist) (? wan-nahara mubsiran) ? Darin liegen (doch) Zeichen für Leute, die glauben.

Sure al-Qasas 28,73: In seiner Barmherzigkeit hat er euch (alle beide) die Nacht und den Tag gemacht, (die Nacht) damit ihr in ihr ruhet, und (den Tag) damit ihr danach strebet, daß er euch Gunst erweist (indem ihr eurem Erwerb nachgeht). Vielleicht würdet ihr dankbar sein.

Sure Fatir 35,13: Er läßt die Nacht übergehen in den Tag, und den Tag in die Nacht. Und er hat die Sonne und den Mond in den Dienst (der Menschen) gestellt -- jedes (der beiden Gestirne) läuft (seine Bahn) auf eine bestimmte Frist. So (dalikum) ist Allah, euer Herr. Er hat die Herrschaft (über Himmel und Erde). Diejenigen aber, zu denen ihr betet, statt zu ihm (zu beten), vermögen (auch) nicht (so viel wie) das Häutchen eines Dattelkernes (qitmir) (auszurichten).

Sure Ya Sin 36,37: Und ein Zeichen für sie ist die Nacht. Wir ziehen den Tag (mit seiner Helligkeit) von ihr weg, worauf sie sich plötzlich im Dunkeln befinden.

Sure Ghafir 40,61: Allah ist es, der euch die Nacht gemacht hat, damit ihr in ihr ruht, und den Tag (an dem alles) deutlich zu sehen (ist) (? wan-nahara mubsiran). Er ist huldvoll gegen die Menschen. Aber die meisten danken (es ihm) nicht.


b) Zweiter Tag: Die Erschaffung der Feste des Himmels

TORAKORAN
1. Mose 1,6-8: 6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. 7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. 8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.

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Daß der noch ungeformte Himmel Rauch war (Sure 41,11), wurzelt möglicherweise in folgenden jüdischen Quellen:

Jesaja 51,6: Hebt eure Augen auf gen Himmel und schaut unten auf die Erde! Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen.

MIDRASCH: "Gott nannte die Wölbung Himmel (1. Mose 1,8). Rab sagt: (Das Wort shamaim bedeutet:) Feuer (esch) und Wasser (maim). Rabbi Abba bar Kahana sagt im Namen von Rab: Gott nahm Feuer und Wasser und vermischte sie, und aus ihnen entstand der Himmel." (1. Hälfte des 5. Jh. n.Chr. -- Genesis Rabba 4,9 -- Zitiert nach Speyer 15.)

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Die Siebenzahl der Himmel im Koran hat ihre Wurzeln in folgenden vorislamischen Schriften:

ALTTESTAMENTLICHE PSEUDEPIGRAPHEN: "Höre nun über die sieben Himmel! Der untere ist deshalb dunkler, da dieser wider alle Ungerechtigkeiten der Menschen ist. Der zweite hat Feuer, Schnee, Eis, zubereitet für den Tag, da der Herr es anordnet, bei dem großen Gericht Gottes. In ihm sind alle Geister derer, die zum Gericht über die Gottlosen dienen. Im dritten sind die Mächte der Heerlager, die verordnet sind auf den Tag des Gerichts, Rache zu üben unter den Geistern des Irrtums und Beliars. Die aber in dem vierten über diesem sind heilig. Denn in dem, der über allen liegt, verweilt die große Herrlichkeit im Allerheiligsten, hoch über jeder Heiligkeit. Im folgenden sind die Engel des Angesichts des Herrn, die da dienen und flehen zum Herrn für alle Versehen der Gerechten. Sie bringen aber dem Herrn vernünftigen Wohlgeruch von Räucherwerk und unblutige Gabe. In dem darunter befindlichen sind die Engel, die den Engeln des Angesichts des Herrn die Antworten bringen. In dem darauffolgenden sind Throne, Mächte, in welchem Gott beständig Loblieder dargebracht werden." (2. Jh. v.Chr. -- Testamente der Zwölf Patriarchen -- Zitiert nach Speyer 12f.)

Im NEUEN TESTAMENT geht man, davon aus, daß es mehrere Himmel gibt:

2. Korinther 12,2: Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel.

Epheser 4,10: Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.

Auch in späteren ALTTESTAMENTLICHEN PSEUDEPIGRAPHEN wird die Siebenzahl der Himmel gelehrt: so etwa im 2. Henoch ( = Slavonisches Henochbuch) (ca. 100 n.Chr.), in dem Henoch die sieben Himmel bereist und ein himmlisches Gewand erhält, um vor Gott, der im siebenten Himmel thront, hintreten zu können; ebenso in der Apokalypse Baruchs (ca. 100 n.Chr. und später) und im Testament Abrahams (2. Jh. n.Chr.).

Auch das rabbinische Judentum lehrt, daß es sieben Himmel gibt:

TALMUD: "Rabbi Lewi sagte: Sieben (Himmel) gibt es. Und diese sind: wilon (= velum), raqi'a, shehaqim, zebul, ma'on, makon, 'arabot. Der wilon dient zu nichts, sondern er geht morgens hinein und abends hinaus und erneuert an jedem Tag das Werk der Schöpfung ..., im raqi'a sind Sonne, Mond und Sterne und Planeten befestigt ..., in den shehaqim sind die Mühlen und mahlen das Manna für die Gerechten ..., im zebul befindet sich Jerusalem und der Tempel ..., im ma'on sind die Scharen der Dienstengel, die nachts Gott lobsingen ..., in den 'arabot sind die Ofanim, Serafim und heiligen Geister und die Dienstengel und der göttliche Thron; der mächtige und erhabene König thront in den 'arabot." (ca. 550 n.Chr. -- Babylonischer Talmud, II. Abt. [Moed = Festzeiten] 12. Traktat [Khagiga = Festfeier] 12b -- zitiert nach Speyer 12)
Der KORAN kennt keine genaue Parallele zu dieser Episode in der TORA. Statt dessen spielt im KORAN die Siebenzahl der Himmel eine wichtige Rolle:

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Sure Fussilat 41,11-12: Hierauf richtete er sich zum Himmel auf, der (damals noch) aus (formlosen) Rauch bestand, und sagte zu ihm und zur Erde: 'Kommt her, freiwillig oder widerwillig!' Sie sagten: 'Wir kommen freiwillig'. 12 Und er bestimmte, daß es sieben Himmel sein sollten, (und erschuf diese Himmel) in zwei (weiteren) Tagen. Und in jedem Himmel gab er die Weisung über das, was darin geschehen sollte (wa-auha fi kulli sama'in amraha). Und den unteren Himmel versahen wir mit dem Schmuck von Lampen (masabih) und (bestimmten diese auch) zum Schutz (vor neugierigen Satanen). Das ist (alles) von ihm bestimmt, der mächtig ist und Bescheid weiß.

Sure al-Baqara 2,29: Er ist es, der euch alles, was auf der Erde ist, geschaffen und sich hierauf zum Himmel aufgerichtet und ihn zu sieben Himmeln geformt hat. Er weiß über alles Bescheid.

Sure al-Mu'minun 23,17: Und wir haben doch (hoch) über euch sieben Schichten (? tara'iq) (des Himmelsgewölbes)s geschaffen. Wir haben bei der Erschaffung (der Welt) gut aufgepaßt.

Sure Fussilat 41,12: Und er bestimmte, daß es sieben Himmel sein sollten, (und erschuf diese Himmel) in zwei (weiteren) Tagen. Und in jedem Himmel gab er die Weisung über das, was darin geschehen sollte (wa-auha fi kulli sama'in amraha). Und den unteren Himmel versahen wir mit dem Schmuck von Lampen (masabih) und (bestimmten diese auch) zum Schutz (vor neugierigen Satanen). Das ist (alles) von ihm bestimmt, der mächtig ist und Bescheid weiß.

Sure al-Talaq 65,12: Allah ist es, der sieben Himmel geschaffen hat, und von der Erde ebensoviel, wobei der Befehl (amr) zwischen ihnen herabkam (um die Schöpfung im einzelnen durchzuführen?). Ihr sollt ja doch wissen, daß Allah zu allem die Macht hat, und daß er mit (seinem) Wissen alles erfaßt hat (was es in der Welt gibt).

Sure al-Mulk 67,3: (Er) der sieben Himmel geschaffen hat, (die) in Schichten (übereinanderliegen). Du kannst an der Schöpfung des Barmherzigen kein Versehen feststellen. Sieh dich noch einmal um! Kannst du (irgend) einen Defekt feststellen?

Sure Nuh 71,15: Habt ihr (denn) nicht gesehen, wie Allah sieben Himmel geschaffen hat, (die) in Schichten (übereinanderliegen),

Sure al-Naba' 78,12: Und wir haben über euch sieben feste (Himmelsgewölbe) aufgebaut

(Vgl. Sure al-Mu'minun 23,86: Sag: Wer ist der Herr der sieben Himmel und der Herr des gewaltigen Thrones?)

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Von einer Trennung zwischen Wassern redet der KORAN nur im Zusammenhang mit einer Sperre zwischen zwei irdischen Wassern:

Sure al-Naml 27,61: Oder wer (sonst) hat die Erde zu einem (festen) Grund gemacht und zwischendurch Flüsse strömen lassen und feststehende (Berge) auf ihr angebracht und zwischen den beiden großen Meeren (al-bahraini) eine Sperre (hagiz) gemacht (so daß die Bereiche des Süß- und des Salzwassers gegeneinander abgetrennt bleiben)? Gibt es neben Allah einen (anderen) Gott? Aber nein! Die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid.

Sure Fatir 35,12: Und die beiden großen Meere (al-bahrani) sind (einander) nicht gleich. Das eine ist süß, schmeckt frisch (furat) und ist angenehm zu trinken, das andere ist salzig und brennt (auf der Zunge) (ugag). Aus beiden eßt ihr frisches Fleisch und (aus dem Salzmeer) gewinnt ihr Schmuck, um ihn euch anzulegen. Und du siehst die Schiffe darauf (ihre) Furchen ziehen, damit ihr (euch diese Gabe Allahs zunutze macht und) danach strebt, daß er euch Gunst erweist (indem ihr auf dem Meer eurem Erwerb nachgehen könnt). Vielleicht würdet ihr dankbar sein.


c) Dritter Tag: Die Erschaffung des Meeres, der Erde und der Pflanzen

TORAKORAN
1. Mose 1,9-13: 9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, daß man das Trockene sehe. Und es geschah so. 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

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Vgl. Psalm 104,8-10: 8 Die Berge stiegen hoch empor, und die Täler senkten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast. 9 Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wieder das Erdreich bedecken. 10 Du lässest Wasser in den Tälern quellen, daß sie zwischen den Bergen dahinfließen, 11 daß alle Tiere des Feldes trinken und das Wild seinen Durst lösche. 12 Darüber sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen. 13 Du feuchtest die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest. 14 Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus der Erde hervorbringst, 15 daß der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz schön werde vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke.

PHILO: "Sodann beginnt er, die Erde auszuschmücken. Er befiehlt, daß sie Gras und Ähren trage und allerlei Kräuter und futterreiche Felder hervorbringe und alles, was als Futter für die Tiere und als Nahrung für die Menschen dienen sollte. Außerdem ließ er alle Arten von Bäumen wachsen; keinen ließ er aus, weder einen der wild wachsenden noch einen der sogenannten zahmen (edlen) Gattung. Es waren aber alle sofort bei ihrem ersten Entstehen mit Früchten belastet, im Gegensatz zu der jetzigen Art und Weise des Wachstums." (1. Jh. n.Chr. -- De opificio mundi § 40 -- Zitiert nach Speyer 6)
Sure al-Anbiya' 21,30: Haben denn diejenigen, die ungläubig sind, nicht gesehen, daß Himmel und Erde eine zusammenhängende Masse (ratq) waren, worauf wir sie getrennt und alles, was lebendig ist, aus Wasser gemacht haben? Wollen sie denn nicht glauben?

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Sure Fussilat 41,9-12: 9 Sag: Wollt ihr wirklich an den nicht glauben, der die Erde in zwei Tagen geschaffen hat, und behaupten, daß er (andere Götter) seinesgleichen (neben sich) habe? Solcher Art, (daß er die Erde in zwei Tagen erschaffen konnte) ist der Herr der Menschen in aller Welt (al-'alamun). 10 Und er hat auf ihr feststehende (Berge) gemacht (die) über ihr (hoch aufragen). Und er hat sie gesegnet und die Nahrung (für Menschen und Vieh) auf ihr (im richtigen Maß) bestimmt. (Das alles hat er) in vier Tagen (geschaffen) -- eine glatte Rechnung für diejenigen, die (danach) fragen (? sawa'an lis-sa'ilina).

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Sure al-Ra'd 13,3-4: 3 Und er ist es, der die Erde (wie einen Teppich) ausgebreitet und auf ihr feststehende (Berge) und Flüsse gemacht hat. Und von allen Früchten hat er auf ihr ein Paar gemacht. Und er läßt die Nacht über den Tag kommen. Darin liegen Zeichen für Leute, die nachdenken. 4 Und auf der Erde gibt es in (unmittelbarer) Nachbarschaft voneinander Landstrecken (unterschiedlicher Art) (qita'un mutagawiratun), und Gärten mit Weinstöcken und (es gibt auf ihr) Getreide und Palmen mit Doppel und mit Einzelstämmen (aus einer einzigen Wurzel), (alles) bewässert mit ein und demselben Wasser. Und wir zeichnen die einen von ihnen vor den anderen im Fruchtertrag (? ukul) aus. Darin liegen Zeichen für Leute, die Verstand haben.

Sure al-Hadjar 15,19: Und die Erde haben wir (wie einen Teppich) ausgebreitet. Und wir haben auf ihr feststehende (Berge) angebracht und allerlei (an Früchten?) wachsen lassen, was (wohl)ausgewogen ist(?).

Sure al-Nahl 16,15-16: 15 Und er hat auf der Erde feststehende (Berge) angebracht, damit sie mit euch nicht ins Schwanken komme, und Flüsse und Wege. Vielleicht würdet ihr euch rechtleiten lassen. 16 Und Wegzeichen (hat er euch gemacht). Und mit Hilfe der Sterne (an-nagm) finden sie sich (bei Nacht zu Wasser und zu Land) zurecht.

Sure al-Naml 27,60: Oder wer (sonst) hat Himmel und Erde geschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben wir doch herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Gibt es neben Allah einen (anderen) Gott? Aber nein! Sie sind Leute, die (vom rechten Weg) abweichen.

Sure al-Rahman 55,10-12: 10 Und die Erde hat er (als Wohnraum) für die Menschheit bereitgestellt, 11 mit (ihrem Bestand an) Früchten, Palmen mit Fruchthüllen, 12 Korn (das) auf Halmen (wächst) (du l-'asfi) und (duftenden) Kräutern (raihan).

Sure Nuh 71,19-20: 19 Und Allah hat euch die Erde zu einem (flach ausgelegten) Teppich gemacht, 20 damit ihr auf ihr Wege und Pässe begehen könnt.'

Sure al-Mursalat 77,27: und auf ihr hohe feststehende (Berge) gemacht und euch frisch schmeckendes (furat) Wasser zu trinken gegeben?

Sure al-Naba' 78,6-7: 6 Haben wir nicht die Erde zu einem Lager (mihad) gemacht, 7 und die Berge zu Pflöcken?

Sure al-Nazi'at 79,30-33: 30 breitete danach die Erde aus, 31 ließ, was es auf ihr an (fließendem) Wasser und an Weidefutter gibt, aus ihr hervorkommen 32 und gab den Bergen einen festen Stand. 33 (Das alles hat er gemacht) euch und eurem Vieh zu Nutz (und Frommen).


d) Vierter Tag: Die Erschaffung der Sonne, des Mondes und der Sterne

TORAKORAN
1. Mose 1,14-19: 14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. 17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. 19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

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Daß die Gestirne zur Berechnung der Zeit herangezogen werden können, lehren folgende jüdische Quellen:

ALTTESTAMENTLICHE PSEUDEPIGRAPHEN: "Groß ist unser Gott und herrlich, der in der Höhe wohnt, der geordnet hat Leuchten in ihren Bahnen zur Bestimmung der Zeiten jahraus jahrein, so daß sie nicht abgehen von dem Pfade, den zu ihnen befohlen. In der Furcht Gottes wandeln sie Tag für Tag, seitdem Gott sie schuf, bis in Ewigkeit. Und sie gingen nicht fehl, seitdem Gott sie erschuf, seit uralten Zeiten wichen sie nicht von ihren Wegen, es sei denn, daß Gott es ihnen gebot durch den Befehl seiner Knechte." (1. Jh. v.Chr. bis 1. Jh. n.Chr. -- Psalmen Salomos 18,10-12 -- Zitiert nach Speyer 17f.)

MIDRASCH: "Warum ist der Mond geschaffen worden? Für die Festzeiten. um durch seine Berechnung die Anfänge der Monate und Jahre zu heiligen." (1. Hälfte des 5. Jh. n.Chr.
-- Genesis Rabba 6,1 -- Zitiert nach Speyer 18.)

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Daß die Gestirne für den Himmel einen Schmuck bedeuten, findet sich schon in der Bibel:

Hiob 26,13a: Am Himmel wurde es schön durch seinen Geist, ...

APOKRYPHEN: "Die hellen Sterne zieren den Himmel, ein leuchtender Schmuck an der Himmelhöhe des Herrn." (Sirach 43,9b-10)

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Die koranische Lehre, daß Geister den Thronrat Gottes "belauschen" wollen und vertrieben werden, wurzelt in folgenden jüdischen Quellen:

TALMUD: "Die Shedim lauschen hinter dem Vorhang." (ca. 550 n.Chr. -- Babylonischer Talmud, II. Abt. [Moed = Festzeiten] 12. Traktat [Khagiga = Festfeier] 16a -- Zitiert nach Speyer 14).

TALMUD: Hier wird berichtete, daß Sonne und Mond ihr Leuchten davon abhängig machen wollten, daß Gott dem Mose in der Angelegenheit Korachs zu seinem Recht verhelfe. "Da wurden sie mit Pfeilen und Lanzen beworfen." (ca. 550 n.Chr.
-- Babylonischer Talmud, III. Abt. [Nashim = Frauen] 3. Traktat [Nedarim = Gelübde] 39b -- Zitiert nach Speyer 15).

MIDRASCH: "Und die Engel, die von ihrer erhabenen Stellung und dem Ort ihrer Heiligkeit vom Himmel herabgefallen sind ..., wenn sie hinaufsteigen, um hinter dem Vorhang zu lauschen, werden sie mittels eines Feuerstabes vertrieben und kehren an ihren Ort zurück." (8. oder 9. Jh. n.Chr., möglicherweise vom Islam beeinflußt -- Pirqe de Rabbi Eliezer, 7 -- Zitiert nach Speyer 15).
Sure Yunus 10,5: Er ist es, der die Sonne zur Helligkeit (am Tag) und den Mond zu Licht (bei Nacht) gemacht und Stationen für ihn bestimmt hat, damit ihr über die Zahl der Jahre und die Berechnung (der Zeit) Bescheid wißt. Allah hat dies wirklich (und wahrhaftig) geschaffen. Er setzt die Zeichen auseinander für Leute, die Bescheid wissen.

Sure Nuh 71,15-16: 15 Habt ihr (denn) nicht gesehen, wie Allah sieben Himmel geschaffen hat, (die) in Schichten (übereinanderliegen), 16 und (wie er) den Mond als ein Licht (der Nacht) und die Sonne als eine Leuchte (des Tages) daran angebracht hat?

Sure al-An'am 6,96-97: 96 (Er ist es) der die Morgendämmerung spaltet (so daß das Tageslicht zum Vorschein kommt), und er hat die Nacht zur Ruhe gemacht, und die Sonne und den Mond (als Mittel) zur Berechnung (der Zeit). Das ist (alles) von ihm bestimmt, der mächtig ist und Bescheid weiß. 97 Und er ist es, der euch die Sterne gemacht hat, damit ihr euch durch sie in der Finsternis des Festlandes und des Meeres zurechtfindet. Wir haben die Zeichen auseinandergesetzt für Leute, die Bescheid wissen.

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Sure al-Hidjr 15,16-18: 16 Und wir haben doch am Himmel Türme (buruj = Sternbilder des Zodiaks) angebracht, und haben ihn für die, die ihn anschauen, (mit leuchtenden Gestirnen) geschmückt, 17 und ihn vor jedem gesteinigten Satan bewahrt (so daß keiner sich bis zu ihm vorwagen kann), 18 -- außer wenn einer verstohlen horcht, worauf ihm ein deutlich sichtbarer Feuerbrand hinterherfolgt.

Sure al-Anbiya' 21,32: Und den Himmel haben wir zu einem Dach (saqfan) gemacht, das (wohl)bewahrt ist (so daß die Satane sich nicht bis zu ihm vorwagen können?). Aber sie wenden sich von unseren Zeichen ab (und beharren in ihrem Unglauben).

Sure al-Furqan 25,61: Gesegnet sei er (tabaraka), der am Himmel Türme (buruj = Sternbilder des Zodiaks), und der daran eine Leuchte (des Tages) und einen (bei Nacht) hell scheinenden Mond angebracht hat.

Sure al-Saffat 37,6-10: 6 Wir haben den unteren Himmel mit dem Schmuck der Sterne versehen 7 und (diese auch) zum Schutz vor jedem rebellischen Satan (bestimmt). 8 Die Satane können (auf diese Weise) dem obersten Rat (der Engel) (a-mala' al-a'la) nicht zuhören. Vielmehr wirft man von überallher (mit Sternschnuppen) nach ihnen, 9 um (sie schmählich) zu verjagen. -- Und sie haben (dereinst) eine (ewig) dauernde Strafe zu erwarten. -- 10 (Sie haben keinen Zugang zu dem Wissen, an dem die Engel teilhaben) es sei denn, einer schnappt (zufällig) etwas auf, worauf ihm ein blendend heller Feuerbrand hinterherfolgt.

Sure Fussilat 41,11-12: 11 Hierauf richtete er sich zum Himmel auf, der (damals noch) aus (formlosen) Rauch bestand, und sagte zu ihm und zur Erde: 'Kommt her, freiwillig oder widerwillig!' Sie sagten: 'Wir kommen freiwillig'. 12 Und er bestimmte, daß es sieben Himmel sein sollten, (und erschuf diese Himmel) in zwei (weiteren) Tagen. Und in jedem Himmel gab er die Weisung über das, was darin geschehen sollte (wa-auha fi kulli sama'in amraha). Und den unteren Himmel versahen wir mit dem Schmuck von Lampen (masabih) und (bestimmten diese auch) zum Schutz (vor neugierigen Satanen). Das ist (alles) von ihm bestimmt, der mächtig ist und Bescheid weiß.

Sure al-Mulk 67,5: Wir haben ja doch den unteren Himmel mit dem Schmuck von Lampen (masabih) versehen und diese (zugleich) zu Wurfgeschossen (rugum) für die Satane gemacht (um sie damit zu verjagen, wenn sie aus Neugierde zu nahe an den Himmel herankommen). Und wir haben die Strafe des Höllenbrandes für sie bereit.

Sure al-Burudj 85,1: Beim Himmel mit seinen Türmen (buruj = Sternbilder des Zodiaks),


e) Fünfter Tag: Die Erschaffung der Fische im Meer und der Vögel auf Erden

TORAKORA
1. Mose 1,20-23: 20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.Der KORAN kennt keinen solchen Bericht. Vom Segen Gottes über seiner Schöpfung redet der KORAN an folgender Stelle:

Sure Fussilat 41,10: Und er hat auf ihr feststehende (Berge) gemacht (die) über ihr (hoch aufragen). Und er hat sie gesegnet und die Nahrung (für Menschen und Vieh) auf ihr (im richtigen Maß) bestimmt. (Das alles hat er) in vier Tagen (geschaffen) -- eine glatte Rechnung für diejenigen, die (danach) fragen (? sawa'an lis-sa'ilina).


f) Sechster Tag: Die Erschaffung der Tiere und des Menschen auf der Erde

TORAKORA
1. Mose 1,24-25: 24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so. 25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.Sure al-Nahl 16,5: Und (auch) das Vieh hat er geschaffen. Es bietet euch (durch seine Wolle) die Möglichkeit, euch warm zu halten, und ist euch (auch sonst in mancher Hinsicht) von Nutzen. Und ihr könnt davon essen.

Sure al-Nur 24,45: Und er hat jede Art von Getier aus Wasser geschaffen. Die einen davon bewegen sich auf ihrem Bauch, andere auf zwei, (wieder) andere auf vier Beinen. Allah schafft, was er will, und hat zu allem die Macht.
1. Mose 1,26-28: 26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.Sure al-A'raf 7,11: Und wir haben doch euch (Menschen) geschaffen. Hierauf gaben wir euch eine Gestalt (sawwarnaakum, wörtl. wir haben euch gebildet). ...

Sure al-Nahl 16,14: Und er ist es, der das Meer in euren Dienst gestellt hat, damit ihr frisches Fleisch daraus esset und Schmuck daraus gewinnt, um ihn euch anzulegen. Und du siehst die Schiffe darauf (ihre) Furchen ziehen. Dabei sollt ihr (euch diese Gabe Allahs zunutze machen und) danach streben, daß er euch Gunst erweist (indem ihr auch auf dem Meer eurem Erwerb nachgehen könnt). Vielleicht würdet ihr dankbar sein.

Sure al-Furqan 25,54: Und er ist es, der aus Wasser einen Menschen (bashar) geschaffen und ihn (weiter) zu (einer Gemeinschaft von) Bluts- und angeheirateten Verwandten hat werden lassen. Dein Herr hat (zu allem) die Macht.

Sure al-Naba' 78,8: Und wir haben euch als Paare geschaffen

Sure al-Infitar 82,7-8: 7 der dich (du Mensch) geschaffen hat und dann ebenmäßig geformt hat (fa-sawwaaka fa-'adalaka) 8 und dich zusammengesetzt hat in jedwedem Bild, das er wollte?
1. Mose 1,28: Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

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Psalm 8,4-9: 4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 5 was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst? 6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. 7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: 8 Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, 9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.
Sure al-Nahl 16,5-8: 5 Und (auch) das Vieh hat er geschaffen. Es bietet euch (durch seine Wolle) die Möglichkeit, euch warm zu halten, und ist euch (auch sonst in mancher Hinsicht) von Nutzen. Und ihr könnt davon essen. 6 Auch findet ihr es schön (und freut euch daran), wenn ihr (es abends) ein-- und (morgens zum Weiden) austreibt. 7 Und es trägt eure Lasten zu einem Ort, den ihr (der weiten Entfernung wegen sonst) nur mit großer Mühe erreichen könntet. Euer Herr ist wirklich mitleidig und barmherzig. 8 Und die Pferde (hat er geschaffen) und die Maultiere und Esel, damit ihr sie besteigt (und darauf reitet), sowie als Schmuck. Und er schafft (auch noch anderes), was ihr nicht wißt.

Sure al-Hadjdj 22,65: Hast du denn nicht gesehen, daß Allah (alles), was auf der Erde ist, in euren Dienst gestellt hat, desgleichen die Schiffe, damit sie -- auf seinen Befehl -- auf dem Meer fahren, und (daß er) den Himmel (oben) hält, so daß er nicht -- außer mit seiner Erlaubnis -- auf die Erde fällt? Allah ist gegen die Menschen mitleidig und barmherzig.

Sure Luqman 31,20: Habt ihr nicht gesehen, daß Allah (alles), was im Himmel, und was auf der Erde ist, in euren Dienst gestellt und euch mit seinen Gnadengaben (ni'am) -- äußerlich sichtbar und im verborgenen -- reichlich bedacht hat? Und unter den Menschen gibt es welche, die in (ihrem) Unverstand, ohne Rechtleitung und erleuchtende (Offenbarungs)schrift, über Allah streiten.

Sure Ya Sin 36,71-21: 71 Haben sie denn nicht gesehen, daß wir ihnen aus unserer Hände Werk Herdentiere geschaffen haben, die sie nun besitzen? 72 Wir haben sie ihnen gefügig gemacht. Teils dienen sie ihnen zum Reiten, teils zur Nahrung.

Sure al-Zukhruf 43,12-13: 12 Und (er ist es) der alle (möglichen) Paare geschaffen, und der euch Schiffe und Herdentiere gemacht hat, um sie zu besteigen, 13 damit ihr auf ihrem Rücken Platz nehmt und dann, wenn ihr darauf Platz genommen habt, der Gnade eures Herrn gedenket und sagt: 'Gepriesen sei der, der dies in unseren Dienst gestellt hat! Wir hätten uns (von uns aus) nicht darauf verstanden.
1. Mose 1,29-30: 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. 30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. 
1. Mose 1,31: Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.Schöpfung in Sechs Tagen:

Sure al-A'raf 7,54: Euer Herr ist Allah, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen und sich daraufhin auf dem Thron zurechtgesetzt hat (um die Welt zu regieren). Er läßt die Nacht über den Tag kommen, wobei sie ihn eilends (einzuholen) sucht. Und (er hat) die Sonne, den Mond und die Sterne (geschaffen) und sie dabei durch seinen Befehl (amr) in den Dienst (der Menschen) gestellt. Steht nicht ihm (allein) die Erschaffung (der Welt) und der Befehl (amr) (über sie) zu? Allah, der Herr der Menschen in aller Welt (al-'alamun) ist gesegnet (tabaraka).

Sure Yunus 10,3: Euer Herr ist Allah, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen und sich daraufhin auf dem Thron zurechtgesetzt hat, um die Angelegenheit (amr) zu dirigieren. Es gibt keinen Fürsprecher, ohne daß er vorher die Erlaubnis (dazu) gegeben hätte. So (dhalikum) ist Allah, euer Herr. Dienet ihm! Wollt ihr euch denn nicht mahnen lassen?

Sure Hud 11,7: Und er ist es, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen hat, während sein Thron (bis dahin) über dem Wasser schwebte, damit er euch (Menschen) auf die Probe stelle (und sehe), wer von euch am besten handelt. Und wenn du sagst: Ihr werdet nach dem Tode auferweckt werden, sagen diejenigen, die ungläubig sind: Das ist ganz offensichtlich Zauberei.'

Sure al-Furqan 25,59: (Er) der Himmel und Erde, und (alles) was dazwischen ist, in sechs Tagen geschaffen und sich daraufhin auf dem 'Thron zurechtgesetzt hat (um die Welt zu regieren). (Er ist) der Barmherzige. Frag doch (wenn du irgendwelche Zweifel haben solltest) einen, der über ihn Bescheid weiß!

Sure al-Sadjda 32,4: Allah ist es, der Himmel und Erde, und was dazwischen ist, in sechs Tagen geschaffen und sich daraufhin auf dem Thron zurechtgesetzt hat (um die Welt zu regieren). Außer ihm habt ihr weder Freund noch Fürsprecher. Wollt ihr euch denn nicht mahnen lassen?

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Vgl. aber Sure Fussilat 41,9-12: 9 Sag: Wollt ihr wirklich an den nicht glauben, der die Erde in zwei Tagen geschaffen hat, und behaupten, daß er (andere Götter) seinesgleichen (neben sich) habe? Solcher Art, (daß er die Erde in zwei Tagen erschaffen konnte) ist der Herr der Menschen in aller Welt (al-'alamun). 10 Und er hat auf ihr feststehende (Berge) gemacht (die) über ihr (hoch aufragen). Und er hat sie gesegnet und die Nahrung (für Menschen und Vieh) auf ihr (im richtigen Maß) bestimmt. (Das alles hat er) in vier Tagen (geschaffen) -- eine glatte Rechnung für diejenigen, die (danach) fragen (? sawa'an lis-sa'ilina). 11 Hierauf richtete er sich zum Himmel auf, der (damals noch) aus (formlosen) Rauch bestand, und sagte zu ihm und zur Erde: 'Kommt her, freiwillig oder widerwillig!' Sie sagten: 'Wir kommen freiwillig'. 12 Und er bestimmte, daß es sieben Himmel sein sollten, (und erschuf diese Himmel) in zwei (weiteren) Tagen. Und in jedem Himmel gab er die Weisung über das, was darin geschehen sollte (wa-auha fi kulli sama'in amraha). Und den unteren Himmel versahen wir mit dem Schmuck von Lampen (masabih) und (bestimmten diese auch) zum Schutz (vor neugierigen Satanen). Das ist (alles) von ihm bestimmt, der mächtig ist und Bescheid weiß.

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